MUSIKFORUM 2015
NEUE WELTEN 4  -  Latin America meets Europe   



 Das Musikforum setzt die themenbezogene Festival Reihe „NEUE WELTEN“ im Juli 2015 fort. Nach den bisherigen Themenschwerpunkten Nordamerika (2012), Asien (2013) und Afrika (2014) steht nun 2015 Lateinamerika im Fokus. Lateinamerika ist ein musikalischer Kontinent, dessen Kultur und Musik durch Begegnungen mit der europäischen, indianischen und afrikanischen Kultur geprägt sind.
Das Festival wird anhand einiger signifikanter Beispiele die unterschiedlichen Facetten der vielseitigen lateinamerikanischen Musik und Kultur herausstellen. Dabei werden auch soziale und politische Aspekte einbezogen und thematisiert.
Musikerinnen, Tänzer und andere Künstlerinnen aus Brasilien, Kuba, Argentinien, Chile, Kolumbien, Peru, Nicaragua und Mexiko, teilweise in Kombination mit europäischen Musikern, werden in dem Ambiente des ehemaligen Zisterzienserstiftes Viktring und am Komponierhäuschen in Maiernigg traditionelle und avantgardistische Entwicklungen beleuchten.
Ebenso werden - auch unter Einbeziehung der lateinamerikanischen Musikerinnen und Tänzer - eine Palette von höchst interessanten Workshops stattfinden. Begleitet und eingerahmt wird die Musik durch themenbezogene Ausstellungen, Vorträge, Filme, Lesungen und Performances.
Das Festival  „NEUE WELTEN“ steht 2015 unter dem Motto „Latin America meets Europe“ und beginnt diesmal schon am 2. Mai 2015 mit einem Einzelkonzert der DINO SALUZZI GROUP aus Argentinien.
Das Hauptfestival wird dann 11. bis 31. Juli 2015 stattfinden.
Die Präsentation des neuen Programmes "Latin America meets Europe" erfolgt am 19.2.2015.

Darüber hinaus wird biennal der Internationale Gustav Mahler Kompositionspreis der Stadt Klagenfurt vergeben. 2015 ist der Preis ausgeschrieben für das MAX BRAND Ensemble unter der Leitung von Christoph Cech. In den Ausschreibungsbedingungen, welche in Kürze veröffentlicht werden, soll in Anklang  des Gedichtes  der chilenischen Mapuche-Dichterin und Bürgerrechtskämpferin Rayen Kvyeh eine Würdigung der indigenen Völker dieser Erde erfolgen:
              "Ein Regenbogen aus nicht endenden Melodien
              überstrahlt zärtlich die Erde
              und als Künder der Botschaft
              singen Vögel das neue Lied der Freiheit"       (
Rayen Kvyeh)
 
Unsere Festival-Philosophie orientiert sich an der ursprünglichen Idee des Pianisten und Komponisten Friedrich Gulda, künstlerischer Leiter des "alten" Musikforum (in den Jahren 1968-70 fand das MUSIKFORUN in Ossiach und 1972 und 1973  in Viktring statt).Dabei ist das MUSIKFORUM bestrebt, klassische Musik und Jazz durch die Herausstreichung und Betonung der improvisierten Musik sowie zeitgenössische Komposition und Weltmusik zu verbinden.

Ein weiteres Spezifikum des MUSIKFORUM ist die Vernetzung durch Partnerschaften mit anderen Festivals in Italien, Slowenien und Deutschland sowie mit Kulturinitiativen in Österreich. Dabei werden Synergieeffekte, gegenseitige Besuche und eine gemeinsame Marketingplattform realisiert.


Konzertprogrammheft 2014  als PDF! 

Bild:
Mit freundlicher Genehmigung von Survival International